Römer in Oberhausen

Neues zu den Römern in Oberhausen

Funde aus der römischen Siedlung in Oberhausen
Funde aus der römischen Siedlung in Oberhausen, darunter Armkettchen und Fibel aus Bronze, Nähnadel und Messergriff aus Knochen, silberner Fingerring, farbiges Glas (Foto: D. Narr, Patzelt&Peter)

Dass die Oberhauser Flur in römischer Zeit eine wichtige Rolle spielte, war seit der Auffindung des großen Grabmals 1709 in der Zollernstraße bekannt. 1913 folgte die Entdeckung von tausenden römischer Metallobjekte aus einer Kiesgrube nahe der heutigen Weiherstraße, und 1999 konnten erneut steinerne Grabdenkmäler aus einer Baugrube in der Hofer Straße geborgen werden.
Nun ist bei einer archäologischen Untersuchung im Vorfeld der Bauarbeiten für einen neuen Kindergarten in der Zollernstraße der Nachweis von römischen Gebäuden gelungen. Unter der Obstwiese eines ehemaligen Bauernhofs wurden dabei dichte Spuren zahlreicher Holz- und Fachwerkgebäude des 1. Jahrhunderts n. Chr. freigelegt.
Aus dem überaus reichen Fundmaterial der Ausgrabung sind viele gut erhaltene Metallobjekte hervorzuheben, darunter ein noch vollständig bewegliches Armkettchen aus Bronze, und ein silberner Fingerring in Schlangenform.
Mehrere qualitätvoll bearbeitete Architekturteile aus Kalktuff lassen auf repräsentative Steingebäude – möglicherweise ein Heiligtum – in der Nähe der Fundstelle schließen.
Vor den Toren der Provinzhauptstadt AVGVSTA VINDELICVM, jenseits des Wertachübergangs der VIA CLAVDIA hatte sich offensichtlich ein florierender römischer Siedlungsplatz entwickelt.

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