Römisches Museum

Wichtiger Hinweis:

Ab 3. März 2014 ändert sich die Postanschrift des Römischen Museums.

Die neue Anschrift lautet:
Fuggerstr. 12a
86150 Augsburg

Das Römische Museum bleibt bis auf Weiteres geschlossen!


Als Ergebnis einer statischen Untersuchung muss das Römische Museum Augsburg ab sofort auf unbestimmte Zeit geschlossen bleiben.
Eine weitere Öffnung des Museums kann aufgrund eines unkalkulierbaren Risikos für Besucher und Mitarbeiter nicht verantwortet werden. 

Die Kunstsammlungen und Museen Augsburg bedauern diese Maßnahme außerordentlich!
Die unsichere statische Situation des Fußbodenaufbaus, insbesondere im Umfeld der Pfeilergrabmäler, macht jedoch die vollständige Sanierung des Kirchenbodens wegen darunter liegender Hohlräume erforderlich.

Nach Auswertung von Bauuntersuchungen im Winter 2012 wurden die lange vermuteten statischen Probleme unterhalb des Plattenbodens im Kirchenschiff und in den Anbauten auf der Ostseite der Dominikanerkirche zur Gewissheit.
Die daraufhin erfolgte vorsorgliche Schließung des Museums dient deshalb der Sicherheit der Besucher und natürlich auch der Exponate.
Gegenwärtig sind umfangreiche Planungen im Gange, um die notwendigen Sanierungsmaßnahmen festzulegen.
Gleichzeitig werden die Ausstellungsstücke und das Inventar des Museums gesichert.
Die Dauer der Schließung hängt vom Umfang der Baumaßnahmen und grundsätzlichen Überlegungen zur zukünftigen Entwicklung des Ausstellungsstandortes ab. Die Festlegung auf ein konkretes Datum zur Wiedereröffnung ist aus diesen Gründen leider nicht möglich.
Voraussichtlich jedoch Ende diesen Jahres wird in der Toskanischen Säulenhalle eine Präsentation mit ausgewählten Exponaten eröffnet, damit die Zeugnisse unserer römischen Vergangenheit weiterhin sichtbar bleiben.

Wir bitten alle Museums- und "Römer"- Interessierten hierfür um Verständnis.

Umzugsmaßnahmen gehen voran

Unmittelbar nach der Schließung im Dezember 2012 sind im Römischen Museum gründliche und arbeitsintensive Vorbereitungen für die angestrebte Sanierung angelaufen.
Seit Januar 2013 werden alle Exponate aus den Vitrinen, es handelt sich dabei um 1 800 Einzelstücke, für den Umzug in ein Depot vorbereitet. Parallel dazu laufen die Planungen für den aufwendigen Abtransport der insgesamt 155 Steindenkmäler.

Nicht alle Zeugen der Vergangenheit sollen jedoch während der kompletten Phase der umfangreichen Baumaßnahmen dem Publikum vorenthalten werden.

Aus diesem Grund wurde ein Konzept für eine Intermezzo-Ausstellung in der Toskanischen Säulenhalle des Zeughauses erstellt. Diese soll Das römische Augsburg mithilfe ausgewählter Exponate aus der bisherigen Dauerausstellung im Bewusstsein der Interessierten lebendig halten.
An der Verwirklichung dieser Präsentation wird mit Hochdruck gearbeitet, eine Eröffnung zum Ende dieses Jahres ist angestrebt.

Exponate werden erfasst

Im August haben Vermessungsarbeiten in der Dominikanerkirche zur Vorbereitung der Sanierungsmaßnahme begonnen. Die römischen Steindenkmäler werden für den Abtransport vorbereitet, hier eine verhüllte Statue des Gottes Merkur.

Seit Anfang des Jahres 2013 laufen im Römischen Museum gründliche und arbeitsintensive Vorbereitungen für die angestrebte Sanierung.
Seit Januar 2013 werden alle Exponate aus den Vitrinen, es handelt sich dabei um 1.800 Einzelstücke der Dauerausstellung, für den Umzug in ein Depot vorbereitet.
Dafür wurden bislang mehrere tausend Fotos angefertigt.
Bei der sachgemäßen Verpackung müssen die Objekte nach Epochen, Material und Format getrennt werden.
Auch die Bereitstellung von archäologischen Objekten für Leihanfragen anderer Museen, die bis ins Jahr 2016 reichen, ist Teil dieser Arbeit.
Um Platz für den Abtransport der tonnenschweren Steindenkmäler zu schaffen, wird das umfangreiche Ausstellungsmobiliar in vorbereitete Lager verlegt.
Im Rahmen der im Sommer angelaufenen Voruntersuchungen zur Sanierung wurden zudem weitere umfangreiche Sicherungs- und Deponierungsmaßnahmen notwendig.

Ein Museum zieht aus

Das Architekturfragment eines römischen
Das Architekturfragment eines römischen Gebäudes wird für den Abtransport vorbereitet
Gebäudes wird für den Abtransport vorbereitet
Der Inhalt der Vitrinen wartet in Euroboxen sicher verpackt auf den Abtransport ins Depot

Der größte Teil des Ausstellungsinventars hat unser Museum mittlerweile verlassen, ebenso tausende der wertvollen kleinen Ausstellungsobjekte aus den Vitrinen. Damit ist die erste Umzugsphase, die vor allem dem Schutz der Objekte während der geplanten Sanierung der Dominikanerkirche dient, abgeschlossen.
Ab sofort müssen jetzt auch die schwersten Hinterlassenschaften der Geschichte ihre angestammten Plätze in der Ausstellung aufgeben.
Es handelt sich dabei um mehrere Dutzend römischer Steindenkmäler, die zum Teil im Kirchenraum fest vermauert sind und ausgebaut werden müssen. Der Ausbau und der Abtransport sind eine logistische Maßnahme, deren Ausmaß in Süddeutschland bisher ohne Beispiel ist. Nicht nur das Gewicht, auch der sorgfältige Umgang mit den trotz ihrer Masse empfindlichen Objekten erfordert eine äußerst akribische Planung und Durchführung aller an der Arbeit beteiligten Personen.
Der Auszug wird gleichzeitig mit den bautechnischen Untersuchungsmaßnahmen abgeschlossen, um den Beginn der Sanierung zu ermöglichen.

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Fr, 8. August 2014 (Hohes Friedensfest), 13–18 Uhr: Kinderfriedensfest im Botanischen Garten. Für Kinder ab 3 Jahren - ohne Anmeldung

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Jaume Plensa

8. August 2014 bis 21. September 2014

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