DER GREIF

27. März bis 18. Mai 2014

Die Augsburger Simon Karlstetter, Leon Kirchlechner, Matthias Lohscheidt und Claudio Ricci sind die Macher des Fotomagazins DER GREIF, das mittlerweile international für Furore sorgt.
Kürzlich feierte das Projekt sein fünfjähriges Bestehen.
DER GREIF ist Printmagazin und online-Plattform zugleich, Fotografen können hier weltweit Fotos einreichen, aus denen dann in einem ausgreifenden Arbeitsprozess die Auswahl und jeweils aktuelle Gestaltung des Heftes erfolgt.

Die Ausstellung zeigt diesen Arbeitsprozeß als 'work in progress' live und im direkten Austausch mit dem Publikum.
Für mehrere Wochen bezieht die GREIF-Redaktion die Galerie als offenes Büro und Atelier. Es entsteht eine Publikation, die den Prozess dokumentiert. 


Begleitende Lesungen und Diskussionsveranstaltungen runden dieses spannende Projekt ab

Der Greif

Der Greif ist ein Projekt für zeitgenössische Fotografie und Literatur mit einem Netzwerk von über 4.000 Fotografen aus über 75 Ländern. Der Greif ist ein zukunftsorientiertes Konzept zur Kombination von Print- und Onlinemedium. Seit seiner Gründung 2008 wurde er bereits mit mehreren renommierten Preisen gekrönt. Für die aktuelle siebte Ausgabe, die gleichzeitig das fünfjährige Jubiläum von DER GREIF markiert, haben 1.600 Fotografen und Autoren aus über 70 Ländern mehr als 8.000 Arbeiten eingereicht.

Die Redaktion ist auf großen Fotografie-Festivals präsent, gibt Workshops und hält Vorträge über Kuration, Edition und die Arbeit zwischen analogen und digitalen Welten.

Der Greif ist zugleich Print-Magazin, Online-Plattform, Kurationsteam und Gemeinschaftsprojekt für und mit Fotografen und Autoren aus der ganzen Welt.

Künstlerisches Herzstück und Ursprung des Projektes ist das gedruckte und werbefreie Magazin. Hier werden die Arbeiten von Fotografen und Autoren unterschiedlichster Herkunft in einem Gesamtwerk präsentiert. 

Ein Prozess

Mit »Ein Prozess« geht das Magazin für Fotografie und Literatur DER GREIF neue Wege. Über die Zeitspanne von zwei Monaten werden die verschiedenen Stufen der künstlerischen Herangehensweise von DER GREIF – kuratorische Tätigkeit, De- und Rekontextualisierung von eingereichten fotografischen Arbeiten – in den realen Raum übersetzt und für Besucher sichtbar und zugänglich gemacht. Die Ausstellung stellt Fragen zum Umgang mit Fotografie im digitalen Zeitalter, des damit einhergehenden Mediums Internet, haptischen Reizen der Fotografie sowie gängiger Wahrnehmung von Autorenschaft. »Ein Prozess« macht sich die partizipative Struktur des World Wide Webs zu Nutze: Durch das Konzept von DER GREIF und einer Übertragung ins Internet vernetzt «Ein Prozess» Teilnehmer, Besucher und Künstler über Stadt- und Landesgrenzen hinaus.