Ausgrabungen im römischen Gräberfeld an der Frölichstraße

Schnitt durch eine Urnenbestattung
Frölichstraße 17, Schnitt durch eine Urnenbestattung

Bei den noch andauernden Ausgrabungen auf dem Gelände des Diakonissenkrankenhauses konnten bislang über hundert Bestattungen freigelegt werden. Dieser Bestattungsplatz wurde von den ersten Jahrzehnten nach Christus bis um die Mitte des vierten Jahrhunderts genutzt. Bis zur Mitte des dritten Jahrhunderts war es üblich die Leichen zu verbrennen, danach ging man allmählich zur Körperbestattung über.
Erstmals konnte nun außerhalb, am Rande des Gräberfeldes der dazugehörige Verbrennungsplatz nachgewiesen werden. Die aus den einzelnen Brandschichten geborgenen über 250 römischen Münzen wurden wohl bei der Verbrennungszeremonie ins Feuer geworfen. Zum ersten Mal ließ sich nun auch eine Begrenzung des Gräberfeldes in Form eines Mauerfundamentes feststellen. Aufgrund eines noch gut erhaltenen umgestürzten Abschnittes lässt sich die Mauer bis ins letzte Detail rekonstruieren. Die zweischalige Tuffsteinmauer war knapp drei Meter hoch und mit halbrunden Zinnensteinen bekrönt. Es ist geplant, diese Mauer mit dem originalen Steinmaterial an ihrem ursprünglichen Standort wieder aufzurichten.

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Sa, 20. Januar 2018, Turnusführung: Römerlager

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