Stadt, Land, Fluss - Im Zeichen der Via Claudia

Das Querschnittsmodell einer Römischen Straße zeigt deren ursprüngliche Beschaffenheit
Das Querschnittsmodell einer Römischen Straße zeigt deren ursprüngliche Beschaffenheit

Ursprünglich entstand die Römische Straße Via Claudia im Auftrag des Kaisers Augustus um 15 v. chr. Er beauftragte seine Stiefsöhne Tiberius und Drusus die Gebiete der Alpen und das nördliche Voralpengebiet zu erobern, um das Römische Reich zu vergrößern.
Später wurde die Via Claudia zum wichtigsten Kultur- und Handelsweg. Diese Nord-Süd Verbindung verlief von Altinum an der Adria nach trient (Italien) über die Alpen durch das Inn- und Lechtal bis zu uns nach Augsburg.
Im Laufe der Zeit wurde der Fahrweg bis hin zur Donau verlängert, um auch das nördliche Voralpengebiet zu erschließen.
Die Sonderausstellung Stadt, Land, Fluss zeigt einige interessante Aspekte zu diesem Thema: Ein auf Originalfunden basierendes Straßenmodell veranschaulicht sowohl den Aufbau der damaligen Fahrstraßen als auch das typische Transportmittel, einen Ochsenkarren.
Die Ausstellung zeigt auf, wie Handelsgüter oder Rohstoffe über Land- und Wasserwege transportiert wurden. Ein weiteres Highlight der Ausstellung wird eine digitale Version der Tabula Peutingeriana sein, bei der die Besucher über einen Monitor die originalen römischen Routen nachvollziehen können. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit einem Seminar der Universität Augsburg.

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